| Unternehmen | 1inch |
|---|---|
| Branche | Crypto & Web3 |
| Finanzierungsrunde | Series B, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $175.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2021 |
| Folien | 9 |
| Land | USA |
| Phase | Series B, Later Stage |
| Investoren | SPARX Asset Management |
Aggregator für dezentrale Kryptobörsen
1inch bündelt die Liquidität dezentraler Handelsplätze für Kryptowerte und sucht für einen Tausch automatisch den besten Weg über mehrere Börsen. Der Nutzen ist ein besserer Ausführungskurs.
Für ein Deck in diesem Feld ist das Erlösmodell die schwierigste Frage. Aggregatoren verdienen an Gebühren auf das Handelsvolumen, das stark mit den Kursen schwankt. In einer Abwärtsphase bricht das Volumen und damit der Umsatz weg.
Dazu kommt die Finanzierungsstruktur. In diesem Segment wird häufig über Token statt über Eigenkapital finanziert, und die Beziehung zwischen dem operativen Unternehmen und dem Protokoll ist rechtlich nicht immer klar. Ein Deck muss offenlegen, was genau finanziert wird.
Für eigene Decks im Kryptobereich ist die europäische Verordnung über Märkte für Kryptowerte der maßgebliche Rahmen seit 2024. Wer hier Kapital sucht, sollte darlegen, ob und wie das Vorhaben unter diese Regelung fällt – die Antwort bestimmt, welche Investoren überhaupt in Frage kommen.
Ein zweiter Punkt betrifft die technische Sicherheit. Bei Protokollen, die Vermögenswerte bewegen, ist ein Programmierfehler unmittelbar ein Schaden in Millionenhöhe. Prüfberichte unabhängiger Sicherheitsgutachter sind deshalb Teil des Produkts und gehören ins Deck.







