| Unternehmen | Aircall |
|---|---|
| Branche | Cloud Computing, Communication, Software |
| Finanzierungsrunde | Series D, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $120.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2019 |
| Folien | 22 |
| Land | France |
| Phase | Series D, Later Stage |
| Investoren |
Telefonie für Teams, verkauft über Integrationen
Aircall aus Frankreich bietet eine Telefonanlage als Cloud-Dienst für Vertriebs- und Supportteams. Das Produkt selbst ist ersetzbar; der eigentliche Grund für die Nutzung sind die Anbindungen an die Systeme, in denen die Teams ohnehin arbeiten – Kundenverwaltung, Ticketsysteme, Helpdesk.
Für das Deck ist das die zentrale Aussage. Ein Produkt, das tief in andere Systeme eingebettet ist, wird seltener gewechselt, weil der Wechsel Arbeitsabläufe betrifft und nicht nur eine Software. Belegbar ist das über die Zahl der aktiven Integrationen je Kunde und die Abwanderung nach Anzahl der genutzten Integrationen.
Die Kehrseite gehört ins Deck: Wer über die Plattformen anderer vertreibt, ist von deren Marktplätzen und Schnittstellen abhängig und teilt sich die Kundenbeziehung.
Für eigene Decks ist die praktische Empfehlung, die Abwanderung nach Nutzungstiefe aufzuschlüsseln. Diese eine Tabelle beantwortet die Frage nach der Wechselbarrieren-Behauptung überzeugender als jede Beschreibung.
Zur Einordnung: Sprachtelefonie ist zusätzlich ein reguliertes Feld mit Vorgaben zu Notrufen, Rufnummernvergabe und Aufzeichnung, die sich je Land unterscheiden. Der Aufwand je Ländermarkt ist damit höher als bei reiner Software und gehört in die Expansionsrechnung.







