| Unternehmen | Allianz Ventures |
|---|---|
| Branche | InsurTech |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | n.a. |
| Größenordnung | n.a. |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 15 |
| Land | Germany |
| Phase | n.a. |
| Investoren |
Ein Corporate-Venture-Dokument
Das hier hinterlegte Dokument stammt aus dem Umfeld der Wagniskapitalaktivitäten eines großen Versicherungskonzerns. Es ist damit kein Startup-Deck, sondern eine Darstellung der Anlagestrategie einer Konzernbeteiligungseinheit.
Für Gründer ist das nützlich, weil Corporate-Venture-Einheiten nach anderen Kriterien entscheiden als unabhängige Fonds. Neben der finanziellen Rendite zählt der strategische Beitrag: Passt das Unternehmen zu bestehenden Geschäftsfeldern, lässt sich das Produkt in Konzernprozesse einbinden, entsteht ein Vertriebsweg?
Daraus folgt eine praktische Empfehlung für das eigene Deck: Wenn du bei einer Konzerneinheit pitchst, gehört eine Folie hinein, die den konkreten Anknüpfungspunkt benennt – welche Sparte, welcher Prozess, welcher Nutzen für den Konzern.
Ebenso gehört die Kehrseite bedacht: Eine Beteiligung des Marktführers kann den Zugang zu dessen Wettbewerbern erschweren. Diese Abwägung sollte vor der Ansprache getroffen sein, nicht danach – sie ist schwer rückgängig zu machen.
Ebenfalls praktisch relevant: Beteiligungen von Konzernen laufen häufig über eigene Gesellschaften mit eigenen Gremien, und die Entscheidungswege sind länger als bei unabhängigen Fonds. Wer diesen Weg einschlägt, sollte den Zeitbedarf realistisch in die eigene Liquiditätsplanung einrechnen.







