| Unternehmen | Arbe |
|---|---|
| Branche | Mobility & Travel, Technology |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $154.7 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2019 |
| Folien | 14 |
| Land | Israel |
| Phase | n.a. |
| Investoren |
Hochauflösendes Radar für Fahrzeuge
Arbe aus Israel entwickelt hochauflösende Radarsysteme für Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren. Radar hat gegenüber optischen Verfahren den Vorteil, bei schlechter Sicht zu funktionieren, war aber lange in der Auflösung begrenzt.
Für ein Deck in der Automobilzulieferung gilt die branchenübliche Zeitrechnung: Von der Musterlieferung über die Qualifizierung bis zum Serienstart vergehen mehrere Jahre, und die Entscheidung fällt beim Fahrzeughersteller lange vor dem ersten Umsatz.
Die belastbaren Angaben sind deshalb nicht Marktprognosen, sondern der konkrete Projektstand: Welche Entwicklungsaufträge bestehen, welche Musterphase ist erreicht, welcher Zulieferer integriert das Produkt. Diese Angaben sind überprüfbar.
Für eigene Decks in der Zulieferindustrie ist die zentrale Finanzierungsfrage die Überbrückung. Der Kapitalbedarf bis zum Serienanlauf ist erheblich und lässt sich nicht durch schnelleres Arbeiten verkürzen. Wer eine Runde plant, sollte sie an einem Projektmeilenstein ausrichten, nicht an einem Kalenderjahr.
Ein zweiter Punkt betrifft die Stückkosten. Sensorik im Fahrzeug muss zu Preisen liefern, die in eine Serienkalkulation passen; ein technisch überlegenes Produkt ohne erreichbaren Zielpreis wird nicht beauftragt. Die Kostenkurve über die Stückzahl gehört deshalb ins Deck.







