| Unternehmen | Asana |
|---|---|
| Branche | 💻 SaaS |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $453.2 |
| Größenordnung | $250+ Mio |
| Jahr | 2018 |
| Land | USA 🇺🇸 |
| Phase | n.a. |
| Investoren | Andreessen Horowitz, Benchmark Capital |
Ein Deck aus einem sehr gut besetzten Markt
Asana verkauft Software zur Aufgaben- und Projektkoordination in Teams – eine Kategorie mit vielen ernstzunehmenden Wettbewerbern, von etablierten Anbietern bis zu kostenlosen Werkzeugen. Gegründet wurde das Unternehmen von Dustin Moskovitz, Mitgründer von Facebook, und Justin Rosenstein.
Ein Deck in dieser Lage muss eine unangenehme Frage beantworten: Warum sollte ein Unternehmen wechseln, wenn das bestehende Werkzeug halbwegs funktioniert? Asana argumentiert über die Verbreitung innerhalb des Kunden – ein Team beginnt, weitere Teams folgen, und ab einer bestimmten Durchdringung wird das Werkzeug zur Ablage der Arbeitsorganisation.
Die passenden Kennzahlen dafür sind nicht Neukunden, sondern Ausweitung im Bestand: Wie viele Nutzer kommen pro Kunde und Jahr hinzu, und wie entwickelt sich der Umsatz einer Kohorte über die Zeit. Diese Nettoumsatzbindung ist bei solchen Produkten die entscheidende Zahl.
Asana ging 2020 über eine Direktplatzierung an die Börse. Die Berichte danach zeigen genau dieses Muster: solides Wachstum bei hohen Vertriebskosten – die Kehrseite eines Modells, das über Ausweitung statt über Neuabschlüsse wächst.







