| Unternehmen | Barcoo |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Seed, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $50-250 Mio |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2008 |
| Folien | 27 |
| Land | Germany |
| Phase | Seed, Early Stage |
| Investoren |
Ein Barcode-Scanner aus der Frühzeit des mobilen Internets
Barcoo startete 2009 in Berlin mit einer App, die Strichcodes auf Produkten scannt und dazu Preise, Bewertungen und Hinweise zu Inhaltsstoffen anzeigt. Das war zu einer Zeit, als Smartphones gerade erst verbreitet wurden und die Kamera als Eingabegerät neu war.
Für ein Deck aus dieser Phase gilt eine Besonderheit: Das Produkt war für viele Nutzer attraktiv und für niemanden bezahlpflichtig. Der Umsatz musste aus Werbung, Händlerkooperationen und Prospektwerbung kommen – also von einer zweiten Partei, die für den Zugang zu den Nutzern zahlt.
Solche Modelle müssen im Deck zwei Dinge zeigen: die Nutzungsintensität, weil davon der Wert für Werbekunden abhängt, und den Nachweis, dass Werbekunden tatsächlich zahlen. Die zweite Zahl fehlt in den meisten Verbraucher-Decks, und genau sie entscheidet.
Barcoo wurde später von einem Anbieter für digitale Handelswerbung übernommen und in dessen Angebot eingegliedert – der übliche Ausgang für Reichweitenprodukte ohne eigene Zahlungsbeziehung. Für deutsche Gründer ist das die Einordnung: Reichweite lässt sich aufbauen, aber sie wird meist von jemandem verwertet, der die Werbekunden bereits hat.







