| Unternehmen | BigRep |
|---|---|
| Branche | 💠 Technology |
| Finanzierungsrunde | Series B, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $24.7 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2019 |
| Land | Germany 🇩🇪 |
| Phase | Series B, Later Stage |
| Investoren | BASF Venture Capital |
Großformatige 3D-Drucker aus Berlin
BigRep aus Berlin baut 3D-Drucker für große Bauteile, eingesetzt in Industrie, Fahrzeugbau und Design. Das Unternehmen verkauft Maschinen, Materialien und Software.
Ein Deck für einen Maschinenbauer folgt anderen Regeln als eines für Software. Der Umsatz kommt in Stücken, die Marge liegt deutlich niedriger, und ein erheblicher Teil des Kapitals steckt in Vorräten und in der Vorfinanzierung von Aufträgen. Wachstum bindet hier Geld, statt es freizusetzen.
Die tragenden Kennzahlen sind Auftragsbestand, Durchlaufzeit, Bruttomarge je Maschine und der Anteil wiederkehrender Erlöse aus Material und Service. Der letzte Punkt entscheidet über die Bewertung, weil er den einmaligen Maschinenverkauf in ein laufendes Geschäft verlängert.
Für deutsche Gründer im Maschinenbau ist das die zentrale Empfehlung fürs Deck: Zeige den Anteil wiederkehrender Erlöse und wie er wachsen soll. Ein reines Maschinengeschäft wird mit einem Vielfachen des Gewinns bewertet, ein Geschäft mit hohem Serviceanteil deutlich besser.
Ein zweiter Punkt betrifft die Anwendungsentwicklung. Großformatiger Druck setzt sich nur durch, wenn es belegte Anwendungsfälle mit Kostenvorteil gibt – etwa Vorrichtungen und Werkzeuge in der Fertigung. Ein Deck sollte solche Fälle mit Zahlen zeigen statt mit Materialkennwerten zu argumentieren.







