| Unternehmen | Billie |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series C, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $129.7 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2019 |
| Folien | 13 |
| Land | Germany |
| Phase | Series C, Later Stage |
| Investoren | Creandum, Dawn Capital, Speedinvest, Tencent |
Rechnungskauf für Geschäftskunden
Billie aus Berlin bietet Zahlungsziele im Geschäftsverkehr an: Der Käufer zahlt später, der Verkäufer bekommt sein Geld sofort, das Ausfallrisiko übernimmt Billie. Wirtschaftlich ist das Factoring in Echtzeit, technisch eine Bonitätsentscheidung in Sekunden.
Das ist ein Kreditgeschäft, und jedes Deck in diesem Feld steht und fällt mit zwei Angaben: der Ausfallquote nach Vergabejahrgang und den Refinanzierungskosten. Die Marge ist die Differenz aus Gebühr, Ausfall und Refinanzierung – bei kurzen Laufzeiten sind das wenige Basispunkte, in denen wenig Spielraum liegt.
Billie arbeitet eng mit Klarna zusammen und bietet den Rechnungskauf über deren Geschäftskundenangebot an. Eine solche Partnerschaft ist ein starker Vertriebshebel und zugleich eine Konzentration: Ein Partner, der einen großen Teil des Volumens bringt, ist ein Klumpenrisiko.
Für deutsche Fintech-Gründer ist die Lehre die Trennung der Fragen. Erstens: Funktioniert die Risikoentscheidung? Zweitens: Woher kommt das Volumen, und wie abhängig bist du davon? Beide gehören getrennt beantwortet ins Deck.







