| Unternehmen | Bitbond |
|---|---|
| Branche | Crypto & Web3 |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $13.2 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2019 |
| Folien | 17 |
| Land | Germany |
| Phase | n.a. |
| Investoren | Point Nine Capital |
Kredite und Wertpapiere auf Blockchain-Basis
Bitbond aus Berlin begann mit der Vergabe von Krediten an kleine Unternehmen über eine Plattform und wandte sich später der Ausgabe digitaler Wertpapiere zu. Das Unternehmen gab 2019 eine der ersten von der BaFin gebilligten Anleihen in tokenisierter Form aus.
Diese Verschiebung ist der interessante Teil. Aus einem Kreditvermittler mit dünner Marge wurde ein Anbieter von Infrastruktur für die Ausgabe und Verwaltung digitaler Wertpapiere – ein Geschäft mit anderen Kunden, anderer Regulierung und anderer Ökonomie.
Für ein Deck heißt das, den Wechsel offen zu erklären. Ein Richtungswechsel ist kein Makel, wenn die Begründung belegbar ist: Was hat im ersten Modell nicht funktioniert, welche Erkenntnis führte zum zweiten, und was aus der ersten Phase ist übertragbar.
Für deutsche Gründer im Bereich digitaler Wertpapiere ist der rechtliche Rahmen entscheidend: Das elektronische Wertpapiergesetz von 2021 hat hier erstmals eine klare Grundlage geschaffen. Wer in diesem Feld pitcht, sollte den regulatorischen Stand präzise darstellen – er ist der Unterschied zwischen einem Produkt und einer Idee.







