| Unternehmen | Candis |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series B, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $14.0 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2020 |
| Folien | 15 |
| Land | Germany |
| Phase | Series B, Later Stage |
| Investoren | Lightspeed Venture Partners |
Rechnungsverarbeitung für den Mittelstand
Candis aus Berlin automatisiert die Verarbeitung von Eingangsrechnungen: Belege werden erfasst, Daten ausgelesen, Freigaben eingeholt und die Buchungen an die Buchhaltungssoftware übergeben. Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen.
Aus Sicht einer Finanzabteilung ist das ein gut messbarer Nutzen. Die relevanten Größen sind die Zeit je Rechnung, die Erkennungsquote ohne manuellen Eingriff und die Zahl der Rechnungen, die ohne Rückfrage durchlaufen. Ein Deck, das diese drei Werte zeigt, verkauft sich in diesem Markt selbst.
Die Schwierigkeit ist der Wettbewerb aus zwei Richtungen: Buchhaltungssoftware baut die Funktion nach, und Steuerberatungskanzleien bieten sie als Teil ihrer Leistung an. Ein Deck sollte offenlegen, wie es sich gegen beide behauptet.
Für deutsche Gründer ist die Anbindung an die verbreiteten Buchhaltungssysteme der entscheidende Punkt. Wer die gängigen Schnittstellen und die Anforderungen der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sauber erfüllt, hat einen Vorteil, den internationale Anbieter erst aufbauen müssen – und der gehört ins Deck.
Ein zweiter Punkt betrifft die Aufbewahrung. In Deutschland gelten für digitale Belege besondere Anforderungen an Unveränderbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Aufbewahrungsfristen. Ein Produkt, das diese Anforderungen belegbar erfüllt, verkauft sich an Steuerberater und Geschäftsführung zugleich.







