| Unternehmen | Carta |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series G, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $400.0 |
| Größenordnung | $250+ Mio |
| Jahr | 2019 |
| Folien | 23 |
| Land | USA |
| Phase | Series G, Later Stage |
| Investoren |
Von der Aktienbuchführung zum Datengeschäft
Carta verwaltet Beteiligungsverzeichnisse, Mitarbeiterbeteiligungen und Bewertungen für Startups und deren Investoren. Das Unternehmen ist damit an einer Stelle im Markt, an der sehr viele nicht-öffentliche Daten zusammenlaufen – und genau das ist die Argumentation der späten Wachstumsrunden.
Ein solches Deck verkauft nicht mehr das Ausgangsprodukt, sondern die Position: Wer die Beteiligungsverzeichnisse führt, kann Bewertungen, Sekundärmarkttransaktionen und Fondsverwaltung anschließen. Die Behauptung ist, dass sich aus einer administrativen Aufgabe eine Infrastruktur entwickeln lässt.
Zur Einordnung gehört, dass Carta 2024 in die Kritik geriet, weil Daten aus dem Beteiligungsgeschäft im Sekundärmarktgeschäft verwendet worden waren; das Unternehmen stellte diesen Geschäftszweig daraufhin ein. Der Vertrauensvorschuss, der die Plattformlogik trägt, ist also selbst ein Risiko.
Für eigene Decks ist das die relevante Lehre: Wenn dein Modell darauf beruht, dass Kunden dir sensible Daten anvertrauen, gehört die Frage, was du damit nicht tust, ausdrücklich in die Unterlagen – nicht in die Datenschutzerklärung.







