| Unternehmen | CELUS |
|---|---|
| Branche | 🖱 Software |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $25.6 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2022 |
| Land | Germany 🇩🇪 |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren | Earlybird Venture |
Automatisierung im Elektronikdesign
CELUS aus München entwickelt Software, die Teile des Entwurfs elektronischer Schaltungen automatisiert: Aus einer funktionalen Beschreibung werden Bauteilauswahl und Schaltungsentwurf abgeleitet, die ein Ingenieur sonst manuell zusammenstellt.
Der Nutzen ist gut messbar – Entwicklungszeit je Baugruppe – und die Zielgruppe klar umrissen. Die Schwierigkeit liegt in der Kaufbereitschaft: Entwicklungsabteilungen sind an eingespielte Werkzeugketten gebunden, und ein neues Werkzeug muss sich in diese einfügen.
Für ein Deck heißt das, die Integration in bestehende Entwurfssoftware und Bauteildatenbanken nach vorn zu stellen, nicht die Fähigkeiten des eigenen Algorithmus. Der Wechselaufwand ist der eigentliche Wettbewerber.
Für deutsche Gründer im Bereich Industriesoftware ist das ein wiederkehrender Punkt: Der Markt ist vorhanden und zahlungskräftig, aber der Vertriebszyklus ist lang und beginnt mit einem Pilotprojekt in einer einzelnen Abteilung. Der Kapitalbedarf bis zum ersten Rahmenvertrag sollte im Deck realistisch angesetzt sein.
Ein zweiter Punkt betrifft die Bauteildaten. Die Qualität der Vorschläge hängt vollständig an aktuellen Katalogdaten der Hersteller und Distributoren; deren Pflege ist ein dauerhafter Aufwand und zugleich die eigentliche Eintrittsbarriere gegenüber Nachahmern.







