| Unternehmen | COBI |
|---|---|
| Branche | Lifestyle |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $11.7 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 20 |
| Land | Germany |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren |
Fahrradcomputer und Bedienung am Lenker
COBI entwickelte ein System, das ein Smartphone als Bordcomputer für Fahrräder nutzbar macht – mit Halterung, Beleuchtung, Bedienelement am Lenker und einer App für Navigation, Fitness und Diebstahlschutz. Das Unternehmen wurde später von Bosch übernommen und in dessen eBike-Geschäft eingegliedert.
Für ein Deck in einem Consumer-Hardwaregeschäft sind die entscheidenden Zahlen Herstellkosten, Handelsmarge und Absatz je Vertriebskanal. Der Fahrradfachhandel ist ein Vertriebsweg mit vielen kleinen Partnern, hohem Betreuungsaufwand und begrenzter Regalfläche – das gehört als Realität ins Deck.
Der Ausgang ist typisch für Zubehörprodukte in einem Markt mit starken Systemanbietern: Der Systemanbieter kauft die Funktion, statt sie selbst zu entwickeln. Für die Gesellschafter ist das oft der beste erreichbare Weg.
Für deutsche Hardwaregründer ist die übertragbare Frage: Baust du ein eigenständiges Produkt oder eine Komponente in einem fremden System? Beides ist finanzierbar, aber die Bewertung, der Kapitalbedarf und der wahrscheinliche Käuferkreis unterscheiden sich grundlegend – und das Deck sollte die Antwort kennen.







