| Unternehmen | Colonies |
|---|---|
| Branche | PropTech |
| Finanzierungsrunde | Series B, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $213.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2018 |
| Folien | 16 |
| Land | France |
| Phase | Series B, Later Stage |
| Investoren |
Wohnen als Dienstleistung
Colonies aus Frankreich betreibt Wohnangebote mit möblierten Einheiten und gemeinschaftlich genutzten Flächen, vermietet mit flexiblen Laufzeiten und inklusive Nebenleistungen.
Das Modell hat dieselbe Grundstruktur wie flexible Bürovermietung: Flächen werden langfristig angemietet oder entwickelt und kurzfristig weitervermietet. Die Marge entsteht aus höherer Flächeneffizienz und den Zusatzleistungen.
Für ein Deck sind die entscheidenden Angaben die Belegungsquote im Bestand, die Fluktuation der Bewohner und die Kosten je Wechsel – Reinigung, Instandsetzung, Leerstandstage. Bei kurzen Mietverhältnissen sind diese Wechselkosten der wesentliche Kostenblock.
Für eigene Decks in diesem Feld gilt die Fristigkeitsregel wie bei allen Modellen dieser Art: Die eingegangenen Verpflichtungen gehören nach Restlaufzeit ausgewiesen und einem Szenario mit deutlich niedrigerer Belegung gegenübergestellt. Wer das selbst zeigt, wirkt erheblich belastbarer als jemand, der nur die aktuelle Auslastung nennt.
Ein zweiter Punkt betrifft die Genehmigungen. Wohnnutzung mit hoher Fluktuation und Gemeinschaftsflächen berührt Bauordnungs- und Zweckentfremdungsrecht, das kommunal geregelt ist. Wer ein solches Modell in mehreren Städten ausrollt, braucht je Stadt eine eigene rechtliche Prüfung – das verlangsamt die Expansion erheblich.







