| Unternehmen | COMATCH |
|---|---|
| Branche | HRTech |
| Finanzierungsrunde | Series B, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $14.3 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2018 |
| Folien | 11 |
| Land | Germany |
| Phase | Series B, Later Stage |
| Investoren |
Vermittlung selbständiger Unternehmensberater
COMATCH aus Berlin vermittelte Unternehmen freiberufliche Berater und Branchenexperten, überwiegend ehemalige Mitarbeitende großer Beratungshäuser. Das Unternehmen wurde später von einem internationalen Anbieter für Beratungsvermittlung übernommen.
Der Ansatz zielt auf eine klare Preisdifferenz: Ein selbständiger Berater kostet einen Bruchteil des Tagessatzes einer großen Beratung, bringt aber vergleichbare Erfahrung mit. Das ist ein Argument, das der Kunde selbst nachrechnen kann.
Die Schwierigkeit liegt in der Qualitätssicherung und in der Umgehung. Wenn ein Kunde einen Berater kennengelernt hat, kann er ihn beim nächsten Mal direkt beauftragen. Ein Deck muss deshalb den Anteil wiederkehrender Vermittlungen über die Plattform zeigen und erklären, warum Kunden dabeibleiben.
Für deutsche Gründer im Vermittlungsgeschäft für hochwertige Dienstleistungen ist das die Kernfrage. Die tragfähigen Antworten sind Auswahlqualität, Abwicklung und Vertragssicherheit – nicht die Vermittlung selbst. Wer nur zusammenführt, verliert die Beziehung nach dem ersten Auftrag.
Ein zweiter Punkt betrifft die Scheinselbständigkeit. Wenn Freiberufler über längere Zeit in die Organisation eines Kunden eingebunden sind, droht in Deutschland eine sozialversicherungsrechtliche Umqualifizierung. Wer in diesem Feld vermittelt, muss dafür ein Verfahren haben – und es gehört ins Deck.







