| Unternehmen | Contently |
|---|---|
| Branche | AdTech & MarTech |
| Finanzierungsrunde | Series B, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $9.0 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2014 |
| Folien | 15 |
| Land | USA |
| Phase | Series B, Later Stage |
| Investoren | Jackson Square |
Ein Marktplatz zwischen Redaktion und Marketing
Contently vermittelt freie Autoren und Redakteure an Unternehmen, die Inhalte für ihr Marketing brauchen, und liefert dazu die Software für Planung, Abnahme und Auswertung. Das Geschäft steht damit zwischen einem Dienstleistungsmarktplatz und einem Softwareprodukt.
Für ein Deck ist diese Mischform anspruchsvoll, weil sie zwei unterschiedliche Ökonomien enthält. Der Marktplatzteil wird über Volumen und Marge bewertet, der Softwareteil über wiederkehrende Erlöse und Bindung. Wer beides in eine Umsatzzahl zusammenzieht, verdeckt die entscheidende Frage: Welcher Teil trägt das Wachstum?
Die Antwort entscheidet über die Bewertung. Ein Vermittlungsgeschäft mit dienstleistungsnaher Marge wird anders bewertet als ein Softwaregeschäft, und Investoren rechnen das ohnehin auseinander.
Für eigene Decks mit gemischtem Modell ist die Empfehlung entsprechend: Zeige die Umsatzarten getrennt, mit eigener Marge und eigener Wachstumsrate. Das kostet eine Folie und verhindert die häufigste Rückfrage im ersten Gespräch.
Ein zweiter Punkt betrifft die Qualitätssicherung. Bei Marktplätzen für kreative Leistungen ist die Streuung der Ergebnisse das Hauptrisiko für die Kundenbindung. Ein Deck sollte deshalb belegen, wie Qualität gemessen wird und wie hoch der Anteil der Aufträge ist, die nachgearbeitet werden mussten.







