| Unternehmen | eShares (now Carta) |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $7.00 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2014 |
| Folien | 41 |
| Land | USA |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren |
Die frühe Runde desselben Unternehmens
Bevor Carta so hieß, hieß das Unternehmen eShares und verkaufte eine sehr eng gefasste Sache: elektronische Anteilsscheine statt Papierzertifikaten. Das Series-A-Deck aus dieser Zeit ist deshalb interessant, weil es neben dem späten Deck desselben Unternehmens steht.
Der Unterschied zeigt den typischen Weg eines Infrastrukturprodukts. Am Anfang steht eine unspektakuläre, administrative Aufgabe, die schlecht gelöst ist – hier die Verwaltung von Anteilen in Tabellen und PDF-Dateien. Erst wenn genug Unternehmen diese Aufgabe abgegeben haben, entsteht die Position, auf der die späteren Runden aufbauen.
Für eigene Decks ist das ein brauchbares Muster: Der erste Verkauf muss eine konkrete, lästige Arbeit ersetzen. Die Plattformgeschichte darf in der Series A erwähnt werden, aber sie darf nicht die Begründung sein.
Wer beide Carta-Decks nebeneinanderlegt, sieht außerdem, wie viel früher der spätere Anspruch schon angelegt war – und wie wenig davon in der ersten Runde behauptet wurde. Das ist eher die Regel als die Ausnahme.







