| Unternehmen | eToro |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $272.7 |
| Größenordnung | $250+ Mio |
| Jahr | 2018 |
| Folien | 21 |
| Land | Israel |
| Phase | n.a. |
| Investoren |
Social Trading – und die Frage nach der Erlösquelle
eToro ist eine israelische Handelsplattform, auf der Privatanleger Wertpapiere, Rohstoffe und Kryptowerte handeln und dabei die Positionen anderer Nutzer kopieren können. Dieses Kopieren ist das Alleinstellungsmerkmal und zugleich der Wachstumsmotor, weil erfolgreiche Nutzer neue anziehen.
Für ein Deck ist die entscheidende Offenlegung die Erlösquelle. Plattformen dieser Art verdienen überwiegend an Spreads, Übernachtfinanzierung und Differenzkontrakten – Produkte, bei denen ein hoher Anteil der Privatanleger Geld verliert. Diese Quote ist in Europa offenlegungspflichtig.
Wer ein Geschäftsmodell hat, das strukturell auf einer Verlustquote der Kunden aufsetzt, muss das im Deck adressieren, weil jede Due Diligence und jede Regulierungsprüfung genau dort ansetzt. Das gilt auch für den regulatorischen Trend: Die Vorgaben für solche Produkte sind in den vergangenen Jahren durchgehend verschärft worden.
eToro ging 2025 an die Börse. Für eigene Decks ist die Lehre, regulatorische Entwicklung als eigene Position aufzunehmen – nicht als Risiko im Kleingedruckten, sondern als Annahme, die die Planung trägt.







