| Unternehmen | FATMAP |
|---|---|
| Branche | Mobility & Travel, Sport |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $9.0 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 14 |
| Land | Germany |
| Phase | n.a. |
| Investoren | Episode 1 |
Dreidimensionale Karten für den Bergsport
FATMAP baute hochauflösende dreidimensionale Karten für Bergregionen, mit Routen, Hangneigungen und Lawinenhinweisen, gerichtet an Skitouren-, Wander- und Radsportler. Das Unternehmen wurde später von Strava übernommen.
Für ein Deck ist die Kernfrage bei solchen Produkten die Zahlungsbereitschaft in einer klar umrissenen Nische. Der Kreis der Nutzer ist begrenzt, aber die Bindung ist hoch und die Bereitschaft, für gute Karten zu zahlen, ist in diesem Segment vorhanden – anders als bei allgemeiner Navigation.
Die Kostenseite ist die Schwierigkeit. Hochwertige Geländedaten sind teuer in Beschaffung und Aufbereitung, und die Abdeckung muss laufend erweitert werden. Ein Deck sollte deshalb die Kosten je abgedeckter Region und deren Nutzung zeigen.
Der Ausgang ist für Nischenprodukte typisch: Übernahme durch eine große Plattform derselben Zielgruppe, die die Funktion in ihr bestehendes Angebot integriert. Wer in einer Nische mit hoher Datenqualität baut, sollte diesen Weg als realistisches Ziel in die Planung aufnehmen.
Ein zweiter Punkt betrifft die Haftung. Wer Routen im alpinen Gelände anzeigt und Lawinenhinweise gibt, bewegt sich in einem Bereich mit erheblichem Risiko. Wie ein Anbieter damit umgeht – Hinweise, Datenquellen, Haftungsausschlüsse –, ist Teil der Produktentscheidung.







