| Unternehmen | Figo |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series B, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $19.0 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 11 |
| Land | Germany |
| Phase | Series B, Later Stage |
| Investoren |
Bankschnittstellen vor der Regulierung
Figo aus Hamburg stellte Schnittstellen bereit, über die Software auf Bankkonten zugreifen konnte – zu einer Zeit, als es dafür noch keinen rechtlichen Rahmen gab. Das Unternehmen wurde später Teil der finleap-Gruppe und in deren Angebot überführt.
Der Fall ist lehrreich wegen des Zeitpunkts. Figo baute ein Geschäft auf einer technischen Möglichkeit auf, die durch die europäische Zahlungsdiensterichtlinie später erst legalisiert und zugleich standardisiert wurde. Regulierung kann ein Geschäft ermöglichen und es im selben Zug entwerten, wenn Banken die Schnittstellen selbst bereitstellen müssen.
Für ein Deck ist das ein Argument für eine bestimmte Sorgfalt: Wenn dein Vorteil darin besteht, etwas zu können, das andere nicht dürfen oder nicht anbieten, gehört die Frage ins Deck, was passiert, wenn sich das ändert.
Für deutsche Fintech-Gründer ist das die konkrete Lehre aus einem Jahrzehnt Open Banking: Der Zugang allein ist kein Geschäft. Wert entsteht in der Verarbeitung – Kategorisierung, Bonitätsbewertung, Abgleich – und nicht in der Verbindung zur Bank.







