| Unternehmen | Finanzguru |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $8.0 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2022 |
| Folien | 14 |
| Land | Germany |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren | Redstone |
Kontoanalyse und Vertragsvermittlung
Finanzguru aus Frankfurt wertet die Kontobewegungen seiner Nutzer aus, erkennt daraus laufende Verträge und Abonnements und bietet an, sie zu wechseln oder zu kündigen. Die Deutsche Bank ist an dem Unternehmen beteiligt.
Das Modell ist ein gutes Beispiel für einen kostenlosen Dienst mit Erlös aus Vermittlung. Der Nutzer zahlt nichts; verdient wird an Provisionen für vermittelte Verträge – Strom, Versicherung, Mobilfunk. Genau daraus entsteht ein Interessenkonflikt, den das Deck adressieren muss.
Die tragenden Kennzahlen sind der Anteil der Nutzer, die tatsächlich einen Vertrag wechseln, und der Deckungsbeitrag je Vermittlung. Bei kostenlosen Finanz-Apps ist diese Umwandlungsquote typischerweise niedrig, und die Gewinnungskosten müssen entsprechend gering sein.
Für deutsche Gründer im Bereich Kontodaten gilt: Der Zugang über die europäische Zahlungsdiensterichtlinie ist erlaubnispflichtig und die Verarbeitung von Kontodaten datenschutzrechtlich heikel. Wer hier arbeitet, sollte im Deck darlegen, auf welcher Rechtsgrundlage welche Auswertung erfolgt – das ist eine der ersten Fragen in der Prüfung.







