| Unternehmen | FinCompare |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $28.0 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2018 |
| Folien | 12 |
| Land | Germany |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren | Speedinvest |
Finanzierungsvergleich für den Mittelstand
FinCompare aus Berlin vermittelt kleinen und mittleren Unternehmen Finanzierungen – Kredite, Leasing, Factoring – über einen Vergleich mehrerer Anbieter. Das Unternehmen richtet sich damit an ein Segment, das in Deutschland traditionell über die Hausbank finanziert wird.
Der Ansatz ist einleuchtend und der Vertrieb schwierig. Mittelständische Unternehmer wechseln ihre Finanzierungspartner selten und suchen selten aktiv. Die Gewinnung erfolgt deshalb überwiegend über Anlässe – eine Investition, ein Liquiditätsengpass, eine abgelehnte Anfrage bei der Hausbank.
Für ein Deck heißt das, den Vertriebsweg konkret zu benennen und die Kosten je gewonnenem Fall zu zeigen. Daneben zählt die Annahmequote der angeschlossenen Finanzierer: Wenn viele Anfragen abgelehnt werden, entstehen Kosten ohne Erlös.
Für deutsche Fintech-Gründer ist das die realistische Einordnung des Mittelstandsgeschäfts: Der Markt ist groß, die Digitalisierung gering, aber die Vertriebskosten je Kunde sind hoch. Ein Deck sollte deshalb weniger über Marktgröße und mehr über den konkreten Zugang zum Kunden argumentieren.







