| Unternehmen | Fineway |
|---|---|
| Branche | Mobility & Travel |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $25.0 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2018 |
| Folien | 14 |
| Land | Germany |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren |
Individuelle Reisen mit Software und Beratung
Fineway aus München stellt individuelle Fernreisen zusammen und verbindet dabei eine softwaregestützte Zusammenstellung mit persönlicher Beratung. Das Modell liegt zwischen einem Reisebüro und einer Buchungsplattform.
Für ein Deck ist diese Mischform der Kern. Reiseberatung hat hohe Personalkosten je Buchung; eine Buchungsplattform hat niedrige Kosten und niedrige Abschlussquoten. Der Ansatz besteht darin, den Beratungsaufwand je Buchung durch Software zu senken, ohne die Abschlussquote zu verlieren.
Die belegende Kennzahl ist der Deckungsbeitrag je Buchung nach Beratungskosten, entwickelt über die Zeit. Wenn Software wirkt, sinkt die Beratungszeit je Buchung – das ist die Kurve, die ein solches Deck zeigen muss.
Für deutsche Gründer im Reisegeschäft ist der Fall auch eine Warnung: Das Segment ist konjunktur- und krisenanfällig, und die Reisebeschränkungen ab 2020 haben Anbieter mit hoher Fixkostenbasis hart getroffen. Ein Deck sollte deshalb zeigen, wie schnell sich die Kosten an eine wegbrechende Nachfrage anpassen lassen.
Ein zweiter Punkt betrifft die Insolvenzabsicherung. Reiseveranstalter müssen in Deutschland Kundengelder absichern, und der Umfang dieser Absicherung wurde nach dem Zusammenbruch großer Anbieter neu geregelt. Diese Kosten gehören in die Kalkulation je Buchung.







