| Unternehmen | Fliit |
|---|---|
| Branche | LogTech & Supplychain |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $12.8 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 12 |
| Land | Germany |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren | Maersk Growth |
Digitale Vermittlung von Frachtaufträgen
Fliit aus Berlin vermittelte Transportaufträge zwischen verladenden Unternehmen und Speditionen und automatisierte dabei Preisfindung und Disposition. Das Unternehmen gehörte zu einer Welle deutscher Logistikgründungen Mitte der 2010er Jahre.
Das Grundproblem in diesem Segment ist die Marge. Frachtvermittlung ist ein Geschäft mit sehr niedriger Bruttomarge auf hohem Umsatz, und der Wettbewerb besteht aus Speditionen, die diese Arbeit seit Jahrzehnten machen und ihre Kostenstruktur kennen.
Ein Deck muss deshalb belegen, wo der Vorteil entsteht: bessere Auslastung durch Bündelung, geringere Dispositionskosten je Auftrag oder Zugang zu Verladern, die bisher nicht digital gearbeitet haben. Umsatzwachstum allein beantwortet die Frage nicht.
Für deutsche Gründer im Logistikbereich ist die Lehre aus dieser Gründungswelle eindeutig: Nur wenige Anbieter haben die nötige Dichte erreicht, um von Bündelungseffekten zu profitieren. Wer heute in dieses Feld geht, sollte im Deck zeigen, in welchem klar abgegrenzten Segment oder auf welcher Relation er diese Dichte erreichen will.
Ein zweiter Punkt betrifft die Zahlungsströme. Verlader zahlen mit langen Zielen, Frachtführer erwarten schnelle Zahlung. Diese Differenz muss vorfinanziert werden und wächst mit dem Volumen – bei dünner Marge ist das der eigentliche Kapitalbedarf des Geschäfts.







