| Unternehmen | FlixBus |
|---|---|
| Branche | Mobility & Travel |
| Finanzierungsrunde | Series G, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | n.a. |
| Größenordnung | n.a. |
| Jahr | 2018 |
| Folien | 17 |
| Land | Germany |
| Phase | Series G, Later Stage |
| Investoren | General Atlantic |
Fernbusse ohne eigene Busse
FlixBus, heute Flix, betreibt eines der größten Fernbusnetze Europas, besitzt aber kaum eigene Fahrzeuge. Die Busse gehören mittelständischen Busunternehmen, die als Partner fahren; Flix stellt Marke, Netzplanung, Vertrieb, Preisbildung und Kundenbetreuung.
Das ist die zentrale Aussage jedes Flix-Decks und ein sehr klares Beispiel für Kapitaleffizienz: Das Wachstum des Netzes erfordert kein Kapital für Fahrzeuge, sondern Partnergewinnung. Die Marge teilt sich zwischen Plattform und Partner, das Auslastungsrisiko liegt bei beiden.
Die Voraussetzung dafür war die Liberalisierung des deutschen Fernbusmarktes 2013. Das ist der Punkt, an dem ein Deck die Frage „Warum jetzt" wirklich beantworten kann – eine Gesetzesänderung, die einen Markt neu öffnet.
Für deutsche Gründer ist der Fall die beste heimische Anschauung für ein Plattformmodell in einem physischen Geschäft. Wenn du einen Markt aufbaust, in dem andere die Anlagegüter halten, gehören zwei Zahlen ins Deck: der Deckungsbeitrag je Fahrt für dich und der für deinen Partner. Nur wenn beide tragen, hält das Netz.







