| Unternehmen | Flyhomes |
|---|---|
| Branche | PropTech |
| Finanzierungsrunde | Series C, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $150.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2021 |
| Folien | 20 |
| Land | USA |
| Phase | Series C, Later Stage |
| Investoren | Battery Ventures, Norwest Venture Partners |
Immobilienkauf mit vorfinanziertem Barangebot
Flyhomes finanziert Käufern in den USA den Immobilienerwerb vor, sodass sie gegenüber dem Verkäufer als Barkäufer auftreten können. In umkämpften Märkten setzt sich ein Barangebot gegen ein finanzierungsabhängiges regelmäßig durch.
Wirtschaftlich ist das ein Finanzierungsgeschäft mit sehr hoher Kapitalbindung je Transaktion. Die tragenden Größen sind die Dauer, für die das Kapital gebunden ist, die Refinanzierungskosten und das Risiko, wenn eine Anschlussfinanzierung des Käufers scheitert.
Für ein Deck heißt das, das Geschäft nicht als Maklergeschäft darzustellen. Der Umsatz aus Provisionen ist der sichtbare Teil, das Risiko liegt in der Bilanz. Investoren rechnen das auseinander, und ein Deck, das es zusammenzieht, verliert an Glaubwürdigkeit.
Zur Einordnung: Modelle mit Ankauf und Weiterverkauf von Wohnimmobilien sind mit dem Zinsanstieg ab 2022 stark unter Druck geraten; mehrere Anbieter haben dieses Geschäft eingestellt. Für eigene Decks in zinsabhängigen Geschäften gehört ein Zinsszenario in die Planung.
Ein zweiter Punkt betrifft die Erlösseite. Ein erheblicher Teil des Ertrags stammt aus Makler- und Finanzierungsprovisionen, also aus Geschäften, die der Kunde ohnehin abschließen müsste. Diese Erlöse sind planbar; die Bilanzposition ist es nicht. Ein Deck sollte beides klar trennen.







