| Unternehmen | Gelato |
|---|---|
| Branche | eCommerce & Retail |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $240.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2021 |
| Folien | 10 |
| Land | Norway |
| Phase | n.a. |
| Investoren | Insight Partners, SoftBank |
Digitaler Druck über ein verteiltes Netz
Gelato aus Norwegen betreibt ein Netz von Druckereien in vielen Ländern und vermittelt Druckaufträge an die jeweils nächstgelegene. Für Anbieter individualisierter Produkte entfällt damit der internationale Versand.
Der Einfall ist logistisch: Nicht das Produkt reist, sondern die Datei. Das verkürzt Lieferzeiten, senkt Versandkosten und Emissionen und macht ein weltweites Angebot ohne eigene Produktion möglich.
Für ein Deck sind die tragenden Größen die Zahl der angeschlossenen Produktionsstandorte je Markt, die Auslastung dort und die Qualitätsstreuung zwischen den Partnern. Der letzte Punkt ist das eigentliche Risiko: Ein Netz aus fremden Betrieben liefert unterschiedliche Qualität, und der Endkunde beschwert sich beim Auftraggeber.
Für eigene Decks mit Partnernetzen in der Produktion ist das die zentrale Darstellung: Wie wird Qualität gemessen, wie werden schlechte Partner ausgesteuert, und wie hoch ist die Reklamationsquote je Standort. Ohne diese Zahlen ist ein solches Netz eine Behauptung.
Ein zweiter Punkt betrifft die Kundenstruktur. Ein großer Teil des Volumens kommt über Plattformen, auf denen Kreative individualisierte Produkte verkaufen. Diese Plattformen sind Vertriebspartner und potenzielle Wettbewerber zugleich – die Abhängigkeit gehört beziffert ins Deck.







