| Unternehmen | GetHenry |
|---|---|
| Branche | EdTech |
| Finanzierungsrunde | Seed, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $17.4 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2022 |
| Folien | 10 |
| Land | Germany |
| Phase | Seed, Early Stage |
| Investoren |
E-Bikes im Abo für gewerbliche Fahrer
GetHenry aus Berlin stellt Elektrofahrräder und Roller im Abonnement bereit, überwiegend für Kurier- und Lieferdienste sowie deren Fahrer. Das Angebot umfasst Wartung, Reparatur und Austausch.
Wirtschaftlich ist das ein Flottengeschäft. Die tragenden Größen sind Anschaffungskosten je Fahrzeug, Nutzungsdauer, Wartungsaufwand und die Zahl der Monate, die ein Fahrzeug tatsächlich vermietet ist. Bei gewerblicher Nutzung ist der Verschleiß deutlich höher als im Privatgebrauch.
Für ein Deck heißt das: Die Rechnung geht nicht über den Kunden, sondern über das Fahrzeug. Deckungsbeitrag je Fahrzeug über die gesamte Lebensdauer, einschließlich Restwert und Ausfallzeiten, ist die Zahl, die den Fall trägt.
Für deutsche Gründer ist die Finanzierung der kritische Teil. Flotten werden über Fremdkapital oder Leasingstrukturen finanziert, nicht über Eigenkapital. Ein Deck, das die Flottenfinanzierung nicht getrennt darstellt, unterschätzt den Kapitalbedarf erheblich.
Ein zweiter Punkt betrifft die Kundenstruktur. Wenn Lieferdienste als Auftraggeber auftreten, hängt das Volumen an wenigen Verträgen; wenn einzelne Fahrer abschließen, ist die Zahlungsausfallquote deutlich höher. Beide Varianten haben eine völlig unterschiedliche Ökonomie und gehören im Deck getrennt.




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