| Unternehmen | Grover |
|---|---|
| Branche | Lifestyle |
| Finanzierungsrunde | Series C |
| Eingesammelt (Mio. USD) | |
| Größenordnung | |
| Jahr | 2021 |
| Folien | 8 |
| Land | Germany |
| Phase | Series C |
| Investoren | Fasanara Capital |
Elektronik im Abonnement – ein Bilanzgeschäft
Grover aus Berlin vermietet Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte im Monatsabo an Privatkunden und Unternehmen. Das Unternehmen kauft die Geräte ein, vermietet sie und verkauft sie am Ende gebraucht weiter.
Wirtschaftlich ist das kein Abomodell, sondern eine Kombination aus Vermietung und Handel mit gebrauchten Waren. Die zentralen Größen sind die Zahl der Vermietzyklen je Gerät, die Schadenquote, die Zahlungsausfälle und der Wiederverkaufserlös. Ein Deck, das nur die monatlich wiederkehrenden Erlöse zeigt, lässt die Kapitalbindung aus.
Grover hat den Gerätebestand über Fremdkapitalvehikel finanziert. Genau deshalb ist das Betragsfeld zu diesem Deck leer: Die veröffentlichten Summen – 71 Mio. $ im April 2021, 330 Mio. $ im April 2022 – mischen Eigen- und Fremdkapital, und keine davon lässt sich dieser Runde eindeutig zuordnen.
Für deutsche Gründer mit Miet- oder Nutzungsmodellen ist das der wichtigste Punkt: Sobald du Ware auf die eigene Bilanz nimmst, brauchst du zwei Finanzierungen mit unterschiedlichen Geldgebern – Eigenkapital für das Unternehmen, Fremdkapital für den Bestand. Wer beides vermischt, bekommt keins von beidem zu vernünftigen Konditionen.







