| Unternehmen | Hawk AI |
|---|---|
| Branche | Cybersecurity & Defense |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $10.0 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2018 |
| Folien | 12 |
| Land | Germany |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren |
Geldwäscheerkennung für Banken
Hawk AI aus München entwickelt Software zur Erkennung von Geldwäsche und Betrug im Zahlungsverkehr. Kunden sind Banken und Zahlungsdienstleister, die gesetzlich verpflichtet sind, verdächtige Transaktionen zu erkennen und zu melden.
Das ist eine Pflichtaufgabe, und das ist die stärkste Ausgangslage für ein B2B-Produkt. Die Frage ist nicht, ob der Kunde kauft, sondern von wem. Bestehende Systeme in diesem Feld erzeugen sehr viele Fehlalarme, die manuell geprüft werden müssen – dort liegen die Kosten.
Für ein Deck heißt das, den Nutzen in der Zahl der zu prüfenden Fälle auszudrücken: Wie viele Alarme entstehen vorher, wie viele nachher, bei gleicher oder besserer Trefferquote. Diese Rechnung kann der Kunde in Personentagen umrechnen.
Für deutsche Gründer ist die Besonderheit dieses Marktes die Nachweispflicht gegenüber der Aufsicht. Ein Modell, dessen Entscheidungen nicht erklärbar sind, ist hier nicht einsetzbar – Nachvollziehbarkeit ist Produktanforderung, nicht Zusatzfunktion, und sollte im Deck entsprechend dargestellt werden.
Ein zweiter Punkt betrifft den Nachweis gegenüber dem Kunden. Banken müssen ihre Auswahl eines Systems gegenüber der Aufsicht begründen können. Ein Anbieter, der die dafür nötige Dokumentation mitliefert, verkürzt den Beschaffungsprozess erheblich – das ist ein Verkaufsargument.







