| Unternehmen | INFINIDAT |
|---|---|
| Branche | AI/ML/Big Data, Industry 4.0 |
| Finanzierungsrunde | Series D, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $325.0 |
| Größenordnung | $250+ Mio |
| Jahr | 2018 |
| Folien | 10 |
| Land | Israel |
| Phase | Series D, Later Stage |
| Investoren | Goldman Sachs, ION Crossover Partners |
Speichersysteme für große Rechenzentren
INFINIDAT aus Israel baut Speichersysteme für Unternehmen mit sehr großen Datenmengen. Das Unternehmen tritt gegen etablierte Anbieter an und argumentiert über niedrigere Kosten je Terabyte bei vergleichbarer Leistung.
In diesem Markt ist das Deck fast immer dasselbe: eine Kostenrechnung über die Nutzungsdauer, gegenübergestellt der Lösung des etablierten Anbieters. Kunden rechnen genau so, und ein Deck, das anders argumentiert, wird nicht ernst genommen.
Die Schwierigkeit ist die Beschaffung. Speicherinfrastruktur wird selten getauscht, die Migration ist riskant, und Einkaufsabteilungen haben Rahmenverträge mit bestehenden Anbietern. Der Vertriebszyklus ist lang und referenzgetrieben.
Für eigene Decks im Infrastrukturgeschäft ist das die realistische Einordnung: Der Preisvorteil muss erheblich sein, damit ein Kunde das Risiko eines Wechsels eingeht. Ein Vorteil von zehn Prozent reicht nicht; die Schwelle liegt deutlich höher, und das sollte in der Vertriebsplanung des Decks abgebildet sein.
Ein zweiter Punkt betrifft das Servicegeschäft. Bei Speichersystemen entsteht ein erheblicher Teil des Ergebnisses aus Wartungsverträgen über die Nutzungsdauer. Ein Deck, das nur Systemverkäufe zeigt, unterschätzt sowohl den Umsatz als auch die Bindung der Kunden.







