| Unternehmen | Instacart |
|---|---|
| Branche | ✈️ Mobility & Travel |
| Finanzierungsrunde | M&A |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $1,000.0 |
| Größenordnung | $250+ Mio |
| Jahr | 2021 |
| Land | USA 🇺🇸 |
| Phase | M&A |
| Investoren |
Lebensmittellieferung ohne eigene Lager
Instacart lässt Einkäufe von selbständigen Einkäufern in bestehenden Supermärkten zusammenstellen und ausliefern, statt eigene Lager zu betreiben. Das Modell braucht dadurch weniger Kapital als der Aufbau einer eigenen Handelsinfrastruktur, gibt aber die Marge des Handels ab.
Die Corona-Jahre haben das Geschäft stark wachsen lassen, und die späten Runden fallen in diese Zeit. Bemerkenswert an der weiteren Entwicklung ist, woher die Ergebnisse am Ende kamen: nicht aus den Liefergebühren, sondern aus dem Werbegeschäft mit Markenherstellern, die im Bestellprozess sichtbar sein wollen.
Das ist ein Muster, das sich wiederholt. Marktplätze mit vielen Transaktionen und geringer Marge finden ihre Profitabilität häufig in einem zweiten Erlösstrom, der auf der Reichweite aufsetzt. Wer das im Deck bereits angelegt hat, argumentiert stärker als jemand, der ausschließlich über Transaktionsgebühren rechnet.
Instacart ging 2023 an die Börse. Für eigene Decks lohnt sich die Frage, welcher zweite Erlösstrom aus der eigenen Reichweite entstehen könnte – und ob er im Deck als Möglichkeit oder als Versprechen steht.







