| Unternehmen | Intercom |
|---|---|
| Branche | AdTech & MarTech, Communication |
| Finanzierungsrunde | Seed, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $0.6 |
| Größenordnung | $0-2.5 Mio |
| Jahr | 2012 |
| Folien | 8 |
| Land | USA |
| Phase | Seed, Early Stage |
| Investoren | 500 Startups, Biz Stone, Digital Garage, Dan Martell, Andy McLoughlin |
Ein Deck, das das Problem größer macht als das Produkt
Intercom startete 2011 aus Dublin als Werkzeug, mit dem Softwareanbieter ihre Nutzer direkt im Produkt ansprechen können. Die erste Runde lag im niedrigen sechsstelligen Bereich. Das Deck aus dieser Phase ist deshalb interessant, weil es sich zuerst gar nicht mit Chat-Fenstern beschäftigt.
Der Aufhänger ist eine These über die Branche: Internetunternehmen kennen ihre Nutzer schlechter als der Betreiber eines Ladengeschäfts seine Stammkunden, und je größer sie werden, desto schlechter wird es. Erst aus dieser Beobachtung leitet sich das Produkt ab. Das Deck verkauft also einen Standpunkt, nicht eine Funktionsliste.
Für Gründer, die ein Werkzeug in einem gut besetzten Markt bauen, ist das die relevante Technik. Wenn das Produkt für sich genommen austauschbar wirkt, entscheidet die These darüber, ob jemand zuhört. Intercom hat diese These über Jahre in Blogbeiträgen und einem eigenen Buch weitergeführt – der Pitch war der Anfang, nicht das Ende.







