| Unternehmen | Jimdo |
|---|---|
| Branche | Internet |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $28.9 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2019 |
| Folien | 15 |
| Land | Germany |
| Phase | n.a. |
| Investoren |
Ein Hamburger Baukasten in einem internationalen Markt
Jimdo bietet seit 2007 einen Baukasten für Websites an, gerichtet an kleine Unternehmen, Selbständige und Vereine. Das Unternehmen sitzt in Hamburg und steht damit in einem Markt, der von amerikanischen Anbietern mit deutlich größeren Marketingbudgets bestimmt wird.
Ein Deck in dieser Lage muss die Frage beantworten, warum ein regional verankerter Anbieter gegen global finanzierte Wettbewerber bestehen kann. Die tragfähigen Antworten sind meistens dieselben: bessere Anpassung an lokale Anforderungen, Support in der Landessprache, Vertrauensvorteil bei Datenverarbeitung und Rechnungsstellung, geringere Kundengewinnungskosten im Heimatmarkt.
Für deutsche Gründer ist das ein Fall, der sich lohnt, weil er die Standortfrage nicht wegargumentiert, sondern beziffert. Wenn du in einem international besetzten Markt antrittst, gehört die Kostenseite deiner Kundengewinnung im Heimatmarkt ins Deck – sie ist meist dein wichtigster Vorteil.
Jimdo hat sich später stärker auf Kleinstunternehmen und rechtssichere Website-Pflichten in Deutschland ausgerichtet. Das ist die konsequente Fortsetzung derselben Logik.







