| Unternehmen | Kenjo |
|---|---|
| Branche | HRTech |
| Finanzierungsrunde | Seed, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $5.5 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2020 |
| Folien | 8 |
| Land | Germany |
| Phase | Seed, Early Stage |
| Investoren | March Capital |
Personalsoftware für Betriebe mit gewerblichen Mitarbeitenden
Kenjo mit Standorten in Berlin und Madrid bietet Personalsoftware für kleine und mittlere Unternehmen und richtet sich dabei besonders an Betriebe mit gewerblichen Beschäftigten – Gastronomie, Handel, Produktion, Pflege.
Diese Ausrichtung ist die eigentliche Positionierung. Personalsoftware ist üblicherweise für Büroarbeitsplätze gebaut; Betriebe mit Schichtplanung, Zeiterfassung an Terminals und Beschäftigten ohne Firmen-E-Mail haben andere Anforderungen. Der Markt ist groß und schlecht bedient.
Für ein Deck heißt das, die Besonderheiten als Produktmerkmale zu zeigen und nicht als Nische zu entschuldigen: Schichtplanung, mobile Zeiterfassung, mehrsprachige Oberflächen, Zugang ohne eigenen Rechner.
Für deutsche Gründer kommt ein regulatorischer Rückenwind hinzu, der ins Deck gehört: Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts von 2022 besteht in Deutschland eine Pflicht zur Erfassung der Arbeitszeit. Das erzeugt Nachfrage nach Systemen, die genau diese Betriebe bisher nicht hatten.
Ein zweiter Punkt betrifft die Sprachen. Betriebe mit gewerblichen Beschäftigten haben häufig mehrsprachige Belegschaften, und die Nutzung scheitert, wenn die Oberfläche das nicht abbildet. Was wie ein Detail aussieht, entscheidet in diesem Segment über die Aktivierungsquote.







