| Unternehmen | Kyte |
|---|---|
| Branche | Mobility & Travel |
| Finanzierungsrunde | Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $200.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2022 |
| Folien | 10 |
| Land | USA |
| Phase | Later Stage |
| Investoren | Goldman Sachs |
Mietwagen mit Zustellung
Kyte vermietet in amerikanischen Städten Autos und bringt sie zum Kunden, statt eine Mietstation zu betreiben. Der Vorteil für den Kunden liegt im Wegfall von Anfahrt und Warteschlange.
Wirtschaftlich ist das ein Flottengeschäft mit zusätzlichem Personalaufwand für die Zustellung. Die entscheidenden Größen sind Auslastung je Fahrzeug, Kosten je Zustellung und die Frage, ob sich Zustellungen bündeln lassen – ein Fahrer, der ein Fahrzeug bringt, muss auch wieder wegkommen.
Für ein Deck heißt das, den Deckungsbeitrag je Vermietung nach Zustellkosten zu zeigen und nicht die Auslastung allein. Genau an dieser Stelle scheitern Modelle, die Bequemlichkeit ohne Aufpreis anbieten.
Für eigene Decks mit Zustellkomponente ist die übertragbare Frage: Zahlt der Kunde für die Bequemlichkeit, oder ist sie ein Wettbewerbszugeständnis? Im zweiten Fall muss die Kostenersparnis an anderer Stelle entstehen – etwa durch den Wegfall von Standorten – und diese Gegenrechnung gehört ins Deck.
Ein zweiter Punkt betrifft den Restwert. Wie bei jedem Flottengeschäft entscheidet der Wiederverkaufserlös der Fahrzeuge über das Ergebnis, und er schwankt mit dem Gebrauchtwagenmarkt. Diese Annahme gehört mit Bandbreite ins Deck, nicht als Planwert.







