| Unternehmen | Manpacks |
|---|---|
| Branche | Lifestyle |
| Finanzierungsrunde | Seed, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $0.50 |
| Größenordnung | $0-2.5 Mio |
| Jahr | 2011 |
| Folien | 12 |
| Land | USA |
| Phase | Seed, Early Stage |
| Investoren |
Ein kleines Deck aus der Anfangszeit der Abo-Boxen
Manpacks verschickte ab 2011 Basisartikel wie Socken, Unterwäsche und Rasierklingen im Abonnement. Das Deck stammt aus der Frühphase des Abo-Handels, kurz bevor das Modell durch Dollar Shave Club und ähnliche Anbieter für einige Jahre sehr populär wurde.
Es ist ein knappes Seed-Deck, das seine Argumentation fast vollständig auf die Wiederkaufrate stützt: Wie oft bestellt ein Kunde nach, wie lange bleibt er, was kostet seine Gewinnung. Diese drei Werte entscheiden über jedes Abo-Modell im Handel, und das Deck stellt sie entsprechend nach vorn.
Die Lehre gilt unverändert. Bei Abonnements im physischen Handel liegt das Risiko nicht in der Nachfrage, sondern in der Abwanderung und in den Logistikkosten pro Sendung. Wer ein solches Modell finanziert bekommen will, braucht Kohorten über mindestens sechs bis zwölf Monate – alles darunter beantwortet die Frage nicht.
Ein zweiter Punkt betrifft die Sortimentsbreite. Abo-Modelle im Handel geraten regelmäßig unter Druck, weil sie zur Verlängerung der Kundenbindung immer mehr Artikel aufnehmen und damit ihre Logistikvorteile verlieren. Wer das Modell finanziert bekommen will, sollte im Deck erklären, wo die Grenze des Sortiments liegt und warum.







