| Unternehmen | Mattermark |
|---|---|
| Branche | AI/ML/Big Data |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $6.50 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2014 |
| Folien | 30 |
| Land | USA |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren |
Ein dokumentierter Prozess, nicht nur ein Deck
Mattermark verkaufte Daten über Startups und Finanzierungsrunden an Investoren und Vertriebsteams. Danielle Morrill hat den Finanzierungsprozess des Unternehmens öffentlich begleitet und dabei Kennzahlen, Deckversionen und Rückmeldungen aus Gesprächen geteilt – ungewöhnlich detailliert für die damalige Zeit.
Deshalb lohnt sich dieses Beispiel weniger wegen des Decks selbst als wegen der Frage, die es aufwirft: Ein Datengeschäft muss zeigen, dass seine Daten schwerer zu beschaffen sind als es aussieht. Wenn der Datenbestand aus öffentlichen Quellen zusammengeführt wird, ist die Verteidigungslinie nicht der Bestand, sondern die Pflege und die Verknüpfung.
Mattermark wurde 2017 nach einer schwierigen Phase verkauft. Für die Einordnung heißt das: Das Deck beschreibt eine Wette, die nicht aufgegangen ist. Als Anschauungsmaterial für Datenprodukte bleibt es nützlich, gerade weil der Ausgang bekannt ist.
Der zweite Punkt betrifft die Kunden. Daten an Investoren und Vertriebsteams zu verkaufen bedeutet, gegen interne Recherche und gegen etablierte Anbieter anzutreten. Ein Deck für ein Datenprodukt sollte deshalb ausdrücklich beantworten, welche Entscheidung der Kunde damit schneller oder besser trifft – nicht nur, wie vollständig der Bestand ist.







