| Unternehmen | McMakler |
|---|---|
| Branche | PropTech |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $214.9 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2019 |
| Folien | 14 |
| Land | Germany |
| Phase | n.a. |
| Investoren | Warburg Pincus, Balderton Capital, Target Global |
Digitaler Immobilienmakler mit eigenem Außendienst
McMakler aus Berlin vermittelt Wohnimmobilien und beschäftigt dafür angestellte Makler, statt wie klassische Ketten mit selbständigen Partnern zu arbeiten. Die Gewinnung der Verkäufer erfolgt überwiegend online.
Das ist der Kern der Argumentation und zugleich die Schwachstelle. Angestellte Makler bedeuten Fixkosten, die unabhängig vom Transaktionsvolumen anfallen. In einem Markt mit hohen Umsätzen trägt das gut, in einem einbrechenden Markt sofort nicht mehr.
Genau das trat ein: Mit dem Zinsanstieg ab 2022 gingen die Transaktionszahlen am deutschen Wohnimmobilienmarkt deutlich zurück, und Anbieter mit fixer Kostenbasis mussten ihre Strukturen erheblich verkleinern.
Für eigene Decks ist das die zentrale Prüffrage bei jedem Modell mit angestelltem Vertrieb: Wie sieht die Gewinn- und Verlustrechnung aus, wenn das Marktvolumen um vierzig Prozent fällt? Diese Rechnung gehört ins Deck, wenn du in einem zyklischen Markt arbeitest – sie ist der Unterschied zwischen einer Wachstumsgeschichte und einer belastbaren Planung.
Ein zweiter Punkt betrifft die Provisionsteilung. Seit Dezember 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer beim Verkauf von Wohnimmobilien an Verbraucher die Maklerprovision. Das hat den Ertrag je Vermittlung gesenkt und trifft Anbieter mit fixer Kostenbasis besonders.







