| Unternehmen | Moonfare |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series C, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $125.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2022 |
| Folien | 11 |
| Land | Germany |
| Phase | Series C, Later Stage |
| Investoren |
Private-Equity-Fonds für Privatanleger zugänglich machen
Moonfare aus Berlin bündelt Anlagebeträge vermögender Privatanleger, um sie in Private-Equity-Fonds zu investieren, die üblicherweise sehr hohe Mindestzeichnungen verlangen. Aus einem Mindestbetrag im zweistelligen Millionenbereich wird so eine Beteiligung ab einem sechsstelligen Betrag.
Das Geschäft ist strukturell anspruchsvoll: Es braucht Zugang zu guten Fonds, eine rechtliche Bündelungsstruktur und eine Vertriebsseite, die vermögende Privatkunden erreicht. Alle drei Teile müssen gleichzeitig funktionieren.
Für ein Deck sind die relevanten Größen das eingesammelte Kapital je Fonds, die Gebühr darauf und die Kosten der Anlegergewinnung. Da Private-Equity-Anlagen über zehn Jahre laufen, entsteht der Ertrag über einen langen Zeitraum – das macht das Modell planbar und die Wachstumsfinanzierung teuer.
Für deutsche Gründer im Anlagebereich ist die Kernfrage die Regulierung: Vertrieb von Fondsanteilen an Privatanleger ist erlaubnispflichtig, und die Anforderungen an Prospekt, Eignungsprüfung und Dokumentation sind erheblich. Das gehört als Kostenposition und als Eintrittsbarriere ins Deck.
Ein zweiter Punkt betrifft die Liquidität. Anteile an Private-Equity-Fonds sind über die Laufzeit kaum veräußerbar, und Anleger unterschätzen das regelmäßig. Wie ein Anbieter mit Rückgabewünschen umgeht, ist eine der ersten Fragen der Aufsicht – und gehört ins Deck.







