| Unternehmen | mymoria |
|---|---|
| Branche | Lifestyle |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $17.8 |
| Größenordnung | $10-50 Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 10 |
| Land | Germany |
| Phase | n.a. |
| Investoren |
Bestattungen online organisieren
mymoria aus Berlin organisiert Bestattungen über eine digitale Plattform: Angehörige stellen die Leistungen online zusammen, die Ausführung übernehmen Partnerbetriebe vor Ort. Der Markt gilt als wenig transparent und stark lokal geprägt.
Für ein Deck ist die Besonderheit dieses Geschäfts die Nachfragesituation. Der Anlass ist nicht planbar, tritt einmal auf und wiederholt sich nicht. Es gibt keine Kundenbindung im üblichen Sinn, und jeder Auftrag muss neu gewonnen werden.
Damit ist die Kundengewinnung die entscheidende Position. Sichtbarkeit in Suchmaschinen im Moment des Bedarfs, Vertrauen und Preistransparenz sind die Hebel. Die passende Kennzahl ist der Deckungsbeitrag je Auftrag gegen die vollen Marketingkosten – ohne die Hoffnung auf Folgeaufträge.
Für deutsche Gründer in Märkten mit einmaligem Anlass – Bestattung, Umzug, Scheidung, Hauskauf – gilt: Jede Rechnung, die auf Wiederkehr oder Empfehlungen setzt, muss belegt sein. Ohne Beleg ist die einzige tragfähige Annahme, dass jeder Auftrag seine eigenen Gewinnungskosten verdienen muss.
Ein zweiter Punkt betrifft die Regulierung. Das Bestattungsrecht ist in Deutschland Ländersache, mit unterschiedlichen Fristen, Formvorschriften und Friedhofssatzungen. Ein bundesweit einheitlicher Ablauf ist deshalb aufwendiger, als es von außen aussieht.







