| Unternehmen | Overtime |
|---|---|
| Branche | Sport, Media & Telecommunications |
| Finanzierungsrunde | Series C, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $200.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2021 |
| Folien | 20 |
| Land | USA |
| Phase | Series C, Later Stage |
| Investoren |
Sportmedien für ein junges Publikum
Overtime produziert Sportinhalte für soziale Netzwerke und hat daraus eigene Wettbewerbsformate entwickelt, darunter Ligen für Nachwuchssportler. Das Publikum ist überwiegend jung und über klassische Sportsender kaum erreichbar.
Der Ansatz kehrt die übliche Reihenfolge um: erst Reichweite auf fremden Plattformen aufbauen, dann eigene Inhalte und Wettbewerbe schaffen, die diese Reichweite monetarisieren – über Sponsoring, Merchandising und Medienrechte.
Für ein Deck heißt das, die Erlösarten getrennt zu zeigen, weil sie unterschiedlich planbar sind. Werbeerlöse auf fremden Plattformen sind volatil und teilweise fremdbestimmt; Sponsoringverträge und Medienrechte laufen über mehrere Jahre.
Für eigene Decks im Medienbereich ist die übertragbare Frage die nach dem Eigentum am Publikum. Reichweite auf einer fremden Plattform ist gemietet; ein eigener Wettbewerb, eine eigene Marke oder ein eigener Vertriebskanal ist Eigentum. Der Weg vom einen zum anderen ist der eigentliche Plan, den ein solches Deck darstellen muss.
Ein zweiter Punkt betrifft die Kosten eigener Wettbewerbe. Ligen und Turniere zu veranstalten bedeutet Hallen, Reisen, Versicherungen und Vergütungen für Sportler. Das ist ein operatives Geschäft mit hohen Fixkosten und muss im Deck getrennt von den Medienerlösen dargestellt werden.







