| Unternehmen | peaq |
|---|---|
| Branche | Software |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $6.0 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2022 |
| Folien | 15 |
| Land | Germany |
| Phase | n.a. |
| Investoren |
Infrastruktur für Maschinen-Ökonomie
peaq mit Standort in Berlin entwickelt eine Blockchain-Infrastruktur für Anwendungen, in denen Geräte und Maschinen eigenständig Leistungen austauschen und abrechnen – etwa Ladeinfrastruktur, Sensornetze oder gemeinsam genutzte Fahrzeuge.
Für ein Deck in diesem Feld ist die schwierigste Aufgabe der Nachweis realer Nutzung. Infrastrukturprojekte im Blockchain-Umfeld werden häufig über die Zahl der Entwickler oder über Partnerankündigungen dargestellt; aussagekräftig ist stattdessen, wie viele Transaktionen aus echten Anwendungen stammen.
Dazu kommt die Finanzierungsstruktur. In diesem Segment wird häufig über die Ausgabe von Token statt über klassische Beteiligungen finanziert. Das ist rechtlich, bilanziell und steuerlich eine völlig andere Konstruktion und muss im Deck sauber getrennt dargestellt werden.
Für deutsche Gründer ist der regulatorische Rahmen der entscheidende Punkt. Mit der europäischen Verordnung über Märkte für Kryptowerte gelten seit 2024 klare Anforderungen an die öffentliche Ausgabe von Token. Ein Deck sollte den eigenen Status darunter präzise benennen.
Ein zweiter Punkt betrifft die Zielgruppe. Anwendungen im industriellen Umfeld setzen Partner voraus, die Geräte und Anlagen betreiben. Der Vertriebszyklus entspricht damit dem von Industriesoftware und nicht dem einer Verbraucheranwendung – das verlängert den Weg zum Umsatz erheblich.







