| Unternehmen | Picnic |
|---|---|
| Branche | 💳 eCommerce & Retail |
| Finanzierungsrunde | Series D, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $180.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2017 |
| Land | Netherlands 🇳🇱 |
| Phase | Series D, Later Stage |
| Investoren |
Lebensmittellieferung mit eigener Logistik
Picnic aus den Niederlanden liefert Lebensmittel mit eigenen Elektrofahrzeugen aus, nach festen Routen und in festen Zeitfenstern. Kunden bestellen über eine App; es gibt keine Filialen und keine spontane Lieferung.
Diese Festlegung ist der Kern des Modells. Feste Routen erlauben eine hohe Zahl von Stopps je Tour und damit deutlich niedrigere Zustellkosten als bei kurzfristiger Lieferung. Der Preis ist weniger Bequemlichkeit für den Kunden.
Für ein Deck ist das ein Musterbeispiel für eine bewusste Einschränkung, die die Einheitenökonomie rettet. Die belegende Kennzahl ist die Zahl der Zustellungen je Fahrzeugstunde und deren Entwicklung mit wachsender Kundendichte in einem Gebiet.
Für eigene Decks in der Lieferlogistik ist das die wichtigste Frage: Welche Bequemlichkeit gibst du auf, um die Kosten je Zustellung zu senken? Anbieter, die jede Bequemlichkeit versprechen, haben in diesem Segment durchgehend Geld verloren – und wer das im Deck bewusst anders löst, hat ein Argument.
Ein zweiter Punkt betrifft die Kapitalbindung. Eigene Lager, eigene Fahrzeuge und eigene Fahrer bedeuten hohe Anfangsinvestitionen je Region. Ein Deck sollte deshalb die Investition je erschlossenem Gebiet und die Zeit bis zu dessen Deckungsbeitragsschwelle zeigen.







