| Unternehmen | Planet |
|---|---|
| Branche | Mobility & Travel |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $573.9 |
| Größenordnung | $250+ Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 14 |
| Land | USA |
| Phase | n.a. |
| Investoren | Google , Prelude Ventures, Founders Fund, Felicis Ventures, First Round Capital |
Erdbeobachtung mit vielen kleinen Satelliten
Planet betreibt eine große Zahl kleiner Satelliten, die die Erdoberfläche täglich aufnehmen, und verkauft die Bilddaten an Landwirtschaft, Versicherer, Behörden und Analyseunternehmen.
Der strategische Einfall war die Umkehr des üblichen Ansatzes: statt weniger sehr teurer Satelliten viele günstige, die häufiger ersetzt werden. Damit wird nicht höchste Auflösung verkauft, sondern hohe Wiederholrate – jeden Ort jeden Tag.
Für ein Deck in der Raumfahrt sind die tragenden Größen die Kosten je Satellit einschließlich Start, die Lebensdauer im Orbit und der Umsatz je Quadratkilometer Abdeckung. Die Infrastruktur muss laufend erneuert werden, und diese Ersatzinvestition ist eine dauerhafte Kostenposition, keine einmalige.
Für eigene Decks in kapitalintensiven Infrastrukturgeschäften ist das der wichtigste Punkt: Zeige die Erneuerungskosten der Anlagen als laufenden Posten. Ein Modell, das die Anfangsinvestition abschreibt und den Ersatz vergisst, sieht in Jahr fünf gut aus und ist es nicht.
Ein zweiter Punkt betrifft die Kundenseite. Rohdaten allein sind schwer verkäuflich; den größeren Teil der Wertschöpfung erzielen Anbieter, die daraus konkrete Aussagen ableiten – Ernteprognosen, Schadenbewertungen, Bauüberwachung. Wie weit ein Unternehmen in diese Auswertung vordringt, bestimmt seine Marge.







