| Unternehmen | Productsup |
|---|---|
| Branche | eCommerce & Retail |
| Finanzierungsrunde | Series B, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $70.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2022 |
| Folien | 15 |
| Land | Germany |
| Phase | Series B, Later Stage |
| Investoren | Bregal Milestone, Nordwind Capital |
Produktdaten für den Handel
Productsup aus Berlin verarbeitet Produktdaten von Herstellern und Händlern und bereitet sie für die unterschiedlichen Anforderungen von Marktplätzen, Preisportalen und Werbeplattformen auf. Es ist ein Infrastrukturprodukt ohne sichtbare Endkundenoberfläche.
Solche Geschäfte haben eine gute und eine schlechte Eigenschaft. Gut: Sind die Datenflüsse einmal eingerichtet, wird selten gewechselt, weil der Umstellungsaufwand hoch ist. Schlecht: Der Verkauf ist erklärungsbedürftig, weil der Nutzen erst nach der Einrichtung sichtbar wird.
Für ein Deck heißt das, die Bindung zu belegen – Verweildauer der Kunden, Nettoumsatzbindung, Zahl der angebundenen Kanäle je Kunde – und die Einrichtungsdauer offen zu nennen, weil sie den Vertriebszyklus bestimmt.
Für deutsche Gründer im B2B-Softwarebereich ist das ein Modell, das gut zum hiesigen Markt passt: Unspektakuläre Infrastruktur mit hoher Wechselhürde und mittelständischen Kunden ist weniger anfällig für internationale Angriffe als ein Produkt, das über Design und Marketing gewinnt.
Ein zweiter Punkt betrifft die Datenmenge. Verarbeitung und Speicherung von Produktdaten verursachen echte Betriebskosten, die mit dem Sortiment des Kunden wachsen. Die Bruttomarge sollte deshalb nach diesen Kosten ausgewiesen werden, nicht davor.







