| Unternehmen | Raisin |
|---|---|
| Branche | 💵 Fintech |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $50-250 Mio |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2019 |
| Land | Germany 🇩🇪 |
| Phase | n.a. |
| Investoren | Goldman Sachs, Thrive Capital, Index Ventures |
Zinsplattform für Privatanleger
Raisin, in Deutschland als WeltSparen bekannt, vermittelt Privatanlegern Tages- und Festgeldangebote von Banken aus dem europäischen Ausland. Der Kunde eröffnet ein Konto bei einer Partnerbank und kann darüber Anlagen bei vielen Instituten zeichnen.
Das Geschäft verdient an einer Provision der einlagennehmenden Bank, gemessen am vermittelten Volumen. Die entscheidenden Größen sind deshalb das Anlagevolumen je Kunde, die Wiederanlagequote bei Fälligkeit und die Marge je vermitteltem Euro.
Wie bei allen Einlagenvermittlern hängt das Modell am Zinsumfeld. In Phasen ohne Zinsunterschiede zwischen Ländern und Instituten fehlt der Wechselanreiz; steigt die Zinsspreizung, wächst das Geschäft von selbst. Diese Abhängigkeit gehört offen ins Deck.
Raisin hat sich 2021 mit Deposit Solutions zusammengeschlossen und damit die Endkunden- und die Bankenseite in einem Unternehmen gebündelt. Für deutsche Gründer ist der Fall ein gutes Beispiel dafür, dass in regulierten Vermittlungsmärkten die europäische Ausdehnung der eigentliche Werttreiber ist – jedes zusätzliche Land bringt neue Anbieter und damit neue Zinsangebote.







