| Unternehmen | Scantinel Photonics |
|---|---|
| Branche | Automotive |
| Finanzierungsrunde | Series A |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $10.0 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2022 |
| Folien | 10 |
| Land | Germany |
| Phase | Series A |
| Investoren | PhotonDelta |
Photonik für Abstandsmessung im Fahrzeug
Scantinel Photonics aus Ulm entwickelt LiDAR-Technik auf Basis frequenzmodulierter Dauerstrichverfahren, mit denen sich neben der Entfernung auch die Geschwindigkeit eines Objekts direkt messen lässt. Zielmarkt ist das automatisierte Fahren.
Für ein Deck in der Halbleiter- und Photoniknahen Entwicklung gilt eine besondere Zeitrechnung. Zwischen Prototyp, Musterlieferung, Qualifizierung beim Zulieferer und Serienstart beim Fahrzeughersteller liegen viele Jahre. Der gesamte Kapitalbedarf richtet sich nach dieser Kette.
Die tragenden Angaben sind deshalb nicht Marktprognosen für autonomes Fahren, sondern der konkrete Stand: Welche Entwicklungspartnerschaften bestehen, welche Musterphase ist erreicht, welche Qualifizierungsschritte stehen an. Das ist überprüfbar, Marktprognosen sind es nicht.
Für deutsche Deep-Tech-Gründer ist das die wichtigste Deckdisziplin: Die Nähe zur Automobilindustrie ist ein Standortvorteil, aber ihre Entwicklungszyklen bestimmen die Finanzierungsplanung. Wer eine Runde für achtzehn Monate aufnimmt und einen Meilenstein braucht, der drei Jahre entfernt ist, hat ein Problem, das kein Produkt löst.
Ein zweiter Punkt betrifft die Schutzrechte. In der Photonik entscheidet die Patentlage darüber, ob ein Verfahren überhaupt frei verwertbar ist. Ein Deck sollte den eigenen Schutzrechtsbestand und die Freiheit zur Benutzung fremder Rechte ausdrücklich behandeln.







