| Unternehmen | Sennder |
|---|---|
| Branche | LogTech & Supplychain |
| Finanzierungsrunde | Series D, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $340.0 |
| Größenordnung | $250+ Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 12 |
| Land | Germany |
| Phase | Series D, Later Stage |
| Investoren | Earlybird Abacon Capital, Accel, Lakestar, Earlybird Venture |
Digitale Spedition ohne eigene Lkw
Sennder aus Berlin vermittelt Straßenfrachten zwischen verladenden Unternehmen und Speditionen. Das Unternehmen besitzt keine Fahrzeuge, tritt aber gegenüber dem Kunden als Spediteur auf und trägt damit das Preisrisiko zwischen Einkauf und Verkauf der Fracht.
Genau das ist der Punkt, den ein Deck in diesem Feld erklären muss. Die Marge liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich des Frachtwerts, und sie entsteht aus besserer Auslastung und besserer Disposition. Umsatz ist in diesem Geschäft eine irreführende Größe – aussagekräftig ist der Bruttoertrag, also die Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis der Fracht.
Sennder hat das europäische Geschäft von Uber Freight übernommen und sich später mit dem Europageschäft von C.H. Robinson zusammengeschlossen. Konsolidierung ist in diesem Markt der übliche Weg, weil Dichte im Netz der einzige echte Vorteil ist.
Für eigene Decks in Vermittlungsgeschäften mit Eigenhandelsrisiko gilt: Zeige Bruttoertrag und Bruttoertragsmarge statt Umsatz. Wer mit Umsatz argumentiert, wird darauf angesprochen – und verliert dabei mehr, als die große Zahl eingebracht hat.







