| Unternehmen | solarisBank |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | Series C, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | n.a. |
| Größenordnung | n.a. |
| Jahr | 2018 |
| Folien | 16 |
| Land | Germany |
| Phase | Series C, Later Stage |
| Investoren | SoftBank, ABN AMRO Ventures, Lakestar |
Banking als Infrastruktur – und die Kosten der Aufsicht
solarisBank, heute Solaris, stellt anderen Unternehmen Bankdienstleistungen über Schnittstellen bereit: Konten, Karten, Kredite, jeweils unter der eigenen deutschen Banklizenz. Kunden sind Fintechs, Handelsunternehmen und Plattformen, die Finanzprodukte anbieten wollen, ohne selbst eine Lizenz zu beantragen.
Das Argument im Deck ist stark: Die Lizenz ist die Eintrittsbarriere, und wer sie einmal hat, kann sie vielfach vermieten. Der Preis dafür steht selten im Deck – nämlich dass die aufsichtsrechtliche Verantwortung für das Handeln aller angeschlossenen Partner beim Lizenzinhaber bleibt.
Genau daran hat sich das Unternehmen abgearbeitet. Die BaFin beanstandete Geldwäscheprävention und Auslagerungscontrolling, setzte einen Sonderbeauftragten ein und verhängte Auflagen; der Aufbau der geforderten Strukturen band über Jahre erhebliche Mittel.
Für deutsche Fintech-Gründer ist das der lehrreichste Fall im Bestand. Wenn dein Modell auf einer Lizenz beruht, ist der Aufwand für Regelkonformität kein Nebenposten, sondern eine der größten Kostenpositionen – und er wächst mit der Zahl der Partner, nicht mit dem eigenen Umsatz.







